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Das Leid psychisch Kranker ist nirgendwo so groß wie in Westafrika. Zehntausende Menschen leben in den Dörfern der Elfenbeinküste, in Burkina Faso oder in Benin als Kettenmenschen, sie werden in dunkle Verliese gesperrt oder an Baumwurzeln gekettet. Sie leiden unter Demenz, Schizophrenie und anderen seelischen Krankheiten. Die Gesellschaft hat Angst vor ihnen. Die Gesunden glauben, die Kranken seien von Dämonen befallen; von ihnen wollen sie sich befreien. 
 
Der Freundeskreis St Camille mit Sitz in Reutlingen versucht, den Kettenmenschen zu helfen. Die staatliche Entwicklungshilfe ignoriert sie, auch die großen deutschen Hilfsorganisationen. Psychisch Kranke in Afrika sind für niemanden ein Thema. 
 
Unser Partner, die katholische Organisation St. Camille de Lellis und ihr Direktor Gregoire Ahongbonon, sind die einzigen, die die Menschen von ihren Ketten befreien und sie in eigens gegründeten Therapiezentren aufnehmen. Dort werden sie auf die für sie passenden Medikamente eingestellt. Das Ziel ist die Rückkehr der Patienten in die Dörfer und eine Langzeitversorgung mit Psychopharmaka.

  • Mehr als 15 000 Menschen hat St. Camille seit seiner Gründung im Jahr 1991 behandelt. Die ersten der mittlerweile 15 Zentren entstanden in der Elfenbeinküste. Zwei sind in Bouake, der westafrikanischen Partnerstadt Reutlingens. 2004 wurde die Hilfe auf den Benin ausgedehnt, seit ein paar Jahren auch auf Burkina Faso. Unser Freundeskreis in Deutschland unterstützt die Organisation mit der Lieferung von Psychopharmaka. Bleiben diese Lieferungen aus, drohen vielen Patienten ernsthafte Rückfälle. 
  • Mehr Informationen unter www.kettenenschen.de
Projektort: Centre Nimbo und Centre Chu, Bouaké, Elfenbeinküste

Ansprechpartner:

Christine K.

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