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Wie der Name schon sagt, stehen die Kinder in der Kinderspielstadt im Vordergrund. Sie sollen die Möglichkeit haben, die Welt der Großen selbst zu erleben, indem sie die verschiedensten Berufe und Tätigkeiten ausüben, die uns im Alltag ständig begegnen. Je nach Alter und Interesse können die Kinder verschiedene Berufe wählen (Von A wie Apotheke bis Z wie Zirkus). Wie im „normalen“ Leben verdienen die BürgerInnen bei jeder Arbeitsstelle einen festgelegten Lohn. Dieser wird bei der Bank gegen Vorlage der Arbeitskarten in Ammertaler, der Währung der Spielstadt ausbezahlt. Mit dem Lohn können die BewohnerInnen Produkte erwerben oder ihre Freizeit in der Spielstadt gestalten.

In der Spielstadt werden Lebens- und Lernräume für Kinder geschaffen, in denen sie ihre Alltagserfahrungen wieder erkennen. Dieses Lernen am wirklichkeitsnahen Modell bietet die Chance zur ganzheitlichen Wahrnehmung von Arbeitsabläufen und gesellschaftlichen Prozessen und damit die Möglichkeit, aktiv in die Gestaltung einer Lernumgebung einzugreifen. Darüber hinaus gibt es einzigartige Gelegenheiten zu sozialem und politischem Lernen. Eine Kinderspielstadt erfordert die Integration des einzelnen in verschiedene Gruppen, angemessene Formen des sozialen Umgangs miteinander, die Fähigkeit zur Kommunikation, das Entwickeln von Gemeinschaftsbewusstsein und die Bereitschaft zur Konfliktlösung. Die Notwendigkeit von Normen und Regeln und ihre Wichtigkeit für das Zusammenleben, sowie ihre Veränderbarkeit werden erfahrbar. Die Kinder erleben, dass sie in einer Spielstadt die Lebensverhältnisse mitgestalten können.
Die Idee der Kinderspielstadt in 2018 ist es, Themen der Nachhaltigkeit, Klima & Umweltschutz zu berücksichtigen. Dabei sollen die Themen nicht nur punktuell in den verschiedenen Arbeitsstätten der Spielstadt vermittelt werden. Stattdessen begegnen die Kinder dem Verständnis einer nachhaltigen Spielstadtgemeinde und üben auch umweltschonendes Verhalten ganzheitlich in allen Berufen und Tätigkeiten der Spielstadt aus. Innovativ für die Kinderspielstadt ist auch das Experiment in Anlehnung an die Überlegungen für ein bedingungsloses Grundeinkommen. Alle Kinder sollen täglich eine Summe an Ammertaler erhalten. Diese Summe ist an keine Bedingungen, wie etwa Arbeiten, geknüpft. Mit diesem Experiment interessiert uns, ob das Spielstadtgeschehen weiterhin funktioniert.

Die Kinderspielstadt wird gefördert von der Baden-Württemberg-Stiftung, der Heidehof-Stiftung sowie der Gemeinde Ammerbuch. Die Materialien für die Arbeitstellen, Lebensmittel, Personalkosten und Aufwandsentschädigungen für Ehrenamtliche können wir hierdurch sowie durch einen Teilnehmerbeitrag ausgleichen. Um die Gesamtkosten von circa 50.000 Euro für die Kinderspielstadt zu decken, sind wir jedoch auf weitere Spenden angewiesen! Mehr Infos unter: https://los-aemmerles.de/
Projektort: Heinrich-Zeller-Str. 7, Ammerbuch, Deutschland
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Ansprechpartner:

S. Bürth

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